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Männlein aus Stein und Zeit.

Die Erdpyramiden von Platten bei Percha im Pustertal

Lehmhaltiger Sandstein, Wasser, Erosion und Zeit. Viel Zeit – das sind im Großen und Ganzen die Zutaten für die Entstehung von Erdpyramiden. Ein echtes Naturspektakel und der perfekte Ausflugs-Tipp für Familien! Eine kurze Autofahrt vom Hotel Gasthof Jochele entfernt, befinden sich oberhalb von Percha die bekannten Erdpyramiden von Platten: Skurril anmutende Formationen aus gelblichem Lehm und Stein, die aus einer klaffenden Schutt-Wunde mitten im Wald aufzuragen scheinen, wie Männlein mit Hut. Oder wie riesige Pilze. Entstanden sind die architektonischen Meisterwerke der Natur nach einem Erdrutsch im Jahr 1882 – dem Jahr der Unwetter und großen Überschwemmungen im Pustertal. Beim wiederholten Auswaschen der Erdrutsch-Schneise, blieben lehmhaltigen Säulengebilde mit darauf liegenden Steinen stehen. Spannendes Detail: die Erdpyramiden verändern sich ständig! Besonders im Frühling, wenn der Schnee hier oben auf rund 1.600 m wegschmilzt, bilden sich neue Säulen. Die Erdpyramiden in Oberwielenbach, oberhalb von Percha gelten aufgrund der so unterschiedlichen Gebilde als wichtigstes Vorkommen im Pustertal – es sind aber längst nicht die einzigen in der Ferienregion! Weitere, kleinere Erdpyramiden-Hänge gibt es auch in Terenten und im Pfanntal bei Toblach. 

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